Entstehung und Entwicklung
Der Waldfriedhof wurde ab 1913 angelegt und 1914 eröffnet. 1923 entstand der von Paul Bonatz gestaltete Ehrenhain; seit 1929 verbindet die Standseilbahn den Friedhof mit dem Südheimer Platz.
Der Standort liegt in Degerloch.
Mit rund 30,7 Hektar lässt sich die Ausdehnung von Waldfriedhof Stuttgart vor dem Besuch besser einschätzen.
Die heutige Besucheradresse Waldfriedhof 3, 70597 Stuttgart verankert diese Entwicklung im aktuellen Stadtgebiet und ist zugleich der Ausgangspunkt für die praktische Erkundung.
Gestaltung und heutiger Charakter
Stuttgarts größter Friedhof liegt in einem Mischwald bei Degerloch. Er besitzt einen westlichen Haupteingang, den östlichen Zugang Viereichenhau, drei Kriegsdenkmäler und besonders viele Ehrengräber.
Auf Waldfriedhof Stuttgart bilden Wege, Vegetation, Gebäude, Grabdenkmale und Gedenkbereiche einen zusammenhängenden Erinnerungsraum. Zugleich bleibt die Anlage ein genutzter Friedhof. Wer historische Spuren betrachtet, sollte deshalb Abstand zu aktuellen Beisetzungen und privaten Grabstätten halten.
Geschichte im Gelände entdecken
Die interaktive Karte führt zu 10 Orientierungspunkten, darunter Zugang 1, Feierhalle, Verwaltung, Jungfrau mit den Tränenschalen. Achten Sie bei einem Rundgang über Waldfriedhof Stuttgart auf Wegeachsen, ältere Felder, Kapellen, Gedenkbereiche und Übergänge zu späteren Erweiterungen. Nicht jeder geschichtlich interessante Bereich ist ein öffentliches Ziel; bleiben Sie auf den vorgesehenen Wegen.
Biografische Anknüpfungspunkte
Die Seite Bedeutende Grabstätten stellt ausgewählte, mit Waldfriedhof Stuttgart verbundene Personen und Erinnerungsorte vor, darunter Robert Bosch. Biografien ergänzen die bauliche und landschaftliche Geschichte um individuelle Lebenswege. Aktuelle Hinweise für einen Besuch erhalten Sie bei der Friedhofsverwaltung.